INDABA

INDABA 2018

Juli 27. – 3. August, Stuttgart

Im Sommer 2018 findet die Trainingswoche zum 10. Mal statt und feiert dieses Ereignis mit einer besonderen Woche und „außer Haus.“ Von Beginn an begleitet uns die demeter Versuchsstation Kleinhohenheim treu und hat zahlreiche Male uns in ihre Natur eingeladen. In diesem Jahr gestaltet sich das ganze Training an diesem wunderschönen Ort unter dem Stuttgarter Fernsehturm  und integriert den menschlich-kulturellen und natürlichen Raum gleichermaßen.

Wir freuen uns auf Euch und Eure Teilnahme – die Anmeldung öffnet Anfang März.

Wer gerne noch rückblicken und einblicken möchte, sei herzlich eingeladen in unserem Abschlussbericht der INDABA Trainingswoche 2017 zu schmökern:

TRAINING

INDABA THE NATURE OF BEGINNING


27. Juli bis 3. August 2018
Hofgut Kleinhohenheim – 70619 Stuttgart
Beginn: Freitag, 27. Juli 15:00 Uhr
Kostenbeitrag: 220 € (regulär)


»THERE IS A SPACE IN US WHERE EVERYTHING IS NEW, WHERE THINGS CAN BEGIN, NOTHING IS FINISHED!«


LEBENDIGES GESPRÄCH

Die INDABA-Trainingswoche ist ein Angebot für ca. 40 junge Menschen, sich in ein tiefes, lebendiges Gespräch zu begeben. Es ist eine Einladung, Fragen zu stellen und diesen gemeinsam nachzugehen. Durch die Vielfalt der Gruppe können sich neue Perspektiven öffnen und Impulse klarwerden. In der gemeinsamen Präsenz entsteht eine Quelle für Verwandlung.

BEWEGUNG, MUSIK, WAHRNEHMEN, MEDITATION

Neben dem Gespräch entwickeln wir die Woche mit

  • Tanz und Körperarbeit
  • Musik und künstlerischem Gestalten
  • Spielen und Wahrnehmungsübungen
  • Meditation und Stille.
MIT DEN HÄNDEN IN DER ERDE, MIT DEM KOPF IN DER FREIEN LUFT

Wir werden die Natur und das „in der Natur sein“ unmittelbar erfahren. Wir werden in Zelten schlafen und so auf den Schutz der Häuslichkeit verzichten. Wir freuen uns auf Nächte unter freiem Himmel, in denen wir am Lagerfeuer sitzen und Geschichten lauschen. Wie lernen wir im Buch der Natur zu lesen? Wie können wir mit wacher Wahrnehmung in einen Dialog mit ihr kommen? Und wie spricht die Natur unsere Sinne an, wenn wir zum Beispiel am Morgen von ihr geweckt werden?

 
ERWACHEN AM ANDEREN

Jeden Tag werden wir mit unseren Sinnen an der Welt wach. Wir kennen Tage, an denen wir zwar aufwachen, aber trotzdem verschlafen, was uns wichtig ist. Und Tage, an denen wir wacher, bewusster als gewöhnlich sind. Tage an denen wir mehr sehen, als das was ist und was wir sind, an denen wir erahnen, was wir füreinander sein können und was nur durch uns gemeinsam möglich wird.

Diesem Wachsein wollen wir nachgehen. Wie finden wir unsere individuellen Willensimpulse in einem größeren Bild vereint? Können wir uns verstehen?

INDABA

INDABA ist ein altes, traditionsreiches Wort der Zulusprache, das viele Bedeutungen bekommen kann. Immer geht es um eine Gemeinschaft, die zusammenkommt und sich für ein Gespräch öffnet, weil spürbar wurde: Uns erwartet Veränderung, die ergriffen und gestaltet werden will.

INDABA öffnet uns für eine Reise in eine Welt, die so groß ist, dass wir sie uns alleine nicht vorstellen können. Wir können sie nur gemeinsam erfahren. Es ist unsere ganz alltägliche Welt, die nun zugänglicher und voller Möglichkeiten erscheint. Die uns auffordert, sie zu unserereigenen zu machen, indem wir sie immer mehr verstehen, miteinander teilen, und sie lieben. Wie betreten wir gemeinsam diese Welt?

Dieser Weg fordert intensive und freie Aufmerksamkeit – füreinander und für das, was noch nicht ist oder sich verwandeln will.

EIN WEG INS UNBEKANNTE…

Es ist ein Wagnis vom Gegebenen ins Nicht-Gegebene zu gehen. In eine Zukunft, die wir mitgestalten.

Genauso wollen wir uns auch in der Trainingswoche ins Unbekannte wagen und uns darin immer bekannter werden. Uns der Herausforderung stellen, Tage zu verbringen, die nicht komplett durchgeplant sind – die wir gemeinsam gestalten können. Doch wie gehen wir dabei nicht verloren? Was hält uns? Wir wollen die Kraft in uns entdecken, die Heimat schafft in allen fremden Dingen.

 

TEAM

ORGANISATION & DURCHFÜHRUNG

Um eine solche Trainingswoche vorzubereiten, trifft sich das Organisationsteam monatlich in Stuttgart. Wichtig ist uns, dass bei jedem Treffen die Fähigkeiten geübt werden, die uns für die Durchführung essenziell erscheinen. So ist die Struktur für diese Treffen ähnlich, wie die der Trainingswoche. In den Tagen bevor die Teilnehmer aus aller Welt anreisen, kommen wir zu einer intensiven Vorbereitung zusammen, um uns einen Rucksack mit Ideen, Methoden, Spielen usw. zu packen, und ihn zu gegebenem Zeitpunkt auspacken zu können. Während der Woche trifft sich das Team mehrmals am Tag, um den nächsten Schritt zusammen zu erkennen. Im Anschluss ist ein Retreat geplant, um die Erfahrungen auszuwerten und für die weitere Arbeit fruchtbar zu machen.


Anton Plagemann, 21 Jahre, Auszubildender im Bereich Informatik, möchte stets seinen Blick erweitern und versuchen zwei Welten zu verbinden. Interessiert an Musik, Tanz, sowie an jeder menschlichen Begegnung. Dies wurde durch die Teilnahme an zwei vergangenen Trainingswochen immer wieder verstärkt.

Burama Tunkara, 20 Jahre alt, aus Gambia. Schüler an der Waldorfschule in Filderstadt. Neben der Schule intressiert mich Sport, Meditation, Kreatives Schreiben, Diskussionen und Computer Entwicklung. Außerdem Jogging und Lesen. Aktiv beim Roten Kreuz. Seit meiner Teilnahme an der letzten Traingingswoche bin ich ganz aktiv bei Indaba dabei.

Eva Krause, 20, lernt und lebt Begegnungen in der Körpersprache. Ich frage mich: wie können wir Brücken bauen, zueinander, zur Welt? Dabei bin ich überzeugt, dass Bewegung, spielerische Improvisation und Musik entscheidende Bausteine für diese Brücken sind. Ich bin neugierig, wie diese Bausteine ins Spiel kommen können. Zurzeit mache ich das Grundstudium an der Schule für Tanz, Improvisation und Performance in Freiburg.

Jannis M. Keuerleber, 32 Jahre. Studium: Philosophie & Kulturreflexion, Witten/Herdecke,
Mitbegründer der Trainingswochen Engagement & Bewusstsein 2007-13, seit 2011 freiberuflich tätig in Bildung, Beratung und Kunst. Gegenwärtig beschäftigen mich die Möglichkeiten, Indaba-Trainingswochen in anderen Ländern und Kulturen (Lettland, Gambia) zu entwickeln und ihre Methodik & Philosophie im Bereich der Heilkunst, Organisationsentwicklung und Pädagogik anzuwenden

Modou Njie, 21 years old. I came from the Gambia, the smiling coast of west Africa and Africa as a whole. I’m currently living in Bodelshofen-Wendlingen. I am doing a professional training in a Seniorshouse from the Deutsches Rotes Kreuz.
I love listening to people and sharing ideas in order to find solutions to the problems. I love reading, jogging, to listen to Music.

Lydia Roknic, 28 Jahre, froh in der Vorbereitung und Durchführung der INDABA-Trainingswoche eine Möglichkeit gefunden zu haben nachhaltig, gemeinsam und praktisch an Fragen der philosophischen Theorie und der Pädagogik zu arbeiten. Eine der dringlichsten Fragen ist ihr dabei das Gelingen des Gemeinsamen für die Zukunft.
Ausgebildete Pädagogin, jetzt Studium: Philosophie, Kulturreflexion und kulturelle Praxis (B.A.)“ in Witten/Herdecke

Rebekka Kreisel, 32, tätig als Theaterpädagogin und Sprachgestalterin, überwiegend Organisation und Regie von Theaterprojekten mit Jugendlichen. Mitwirkend bei der Trainingswoche seit den Anfängen 2007. Interessiert an der Weiterentwicklung und Realisierung einer gemeinsamen Zukunft des Trainingswoche Impulses und aktiv in der Verknüpfung ehemaliger Teilnehmer der Trainingswoche.

Svenja Schmidt-Rüdt, 20 Jahre alt. Studiert Musik mit Schwerpunkt Cello. Zudem hat sie Interesse am gemeinsamen Erschaffen einer freien Zukunft. Begeisterte Mitwirkende der nächsten Trainingswoche.

Ulrich Morgenthaler, 62 Jahre. Seit 1977 im Forum 3, dort tätig als Sozialgestalter, Ver-anstaltungsorganisator und Kursleiter. Mitinitiator der Trainingswochen und Teil des Orga-Teams 2007-13 und 2016+17.

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